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    <title>Gedanken zum Leben in der Virtualitaet</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>losdann</dc:publisher>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:date>2012-03-15T22:58:09Z</dc:date>
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    <title>Gedanken zum Leben in der Virtualitaet</title>
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  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/10-euro-fuer-250-visitenkarten-ist-zu-teuer/">
    <title>10 Euro für 250 Visitenkarten ist zu teuer!!!</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/10-euro-fuer-250-visitenkarten-ist-zu-teuer/</link>
    <description>Ja, meine lieben Geizhälse,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da sehe ich jetzt auf der Internetplattform von unserem Liebling FLIEGERALARM die neueste warmherzige Tat. 250! Visitenkarten 4/0-farbig auf 300 g/qm Bilderdruck wurden im Preis gesenkt und kosten nun nur noch &lt;b&gt;10 Euro&lt;/b&gt;! Das bisherige Angebot dieses Offsetverramschers von 19,99 Euro war schon nicht mehr zu unterbieten, warum also diese freiwillige Preisversenkung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum verringere ich also nochmals meine schon von der Konkurrenz (das sind wir, die handwerklichen lokalen d.h. ortsansäßigen Druckereien) nicht mehr unterbietbaren Preise? Um die letzten Aufträge dort abzuziehen und die lokale &quot;Konkurrenz&quot; zu killen! Und was kommt dann für Euch danach, nach der Zeit mit der lästigen Konkurrenz? Bestimmt nicht die Zeit der niedrigen Preise. Das ist dann vorbei, bei den dann kommenden Preisen werdet Ihr aber nur noch mit den Ohren schlackern. So ist der Kapitalismus, der ist nie aus Überzeugung und erst recht nicht mit seinen Opfern verbündet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Angebote, die hoch unmoralisch sind. Mein Preis für Arbeit den ich bereit bin zu Zahlen muß auch eine Wertschätzung derselben ausdrücken und diese darstellen. Ich kann nicht höhere Löhne fordern und gleichzeitig immer weniger für Produkte=Arbeit bezahlen wollen. Wer noch etwas Gehirn in der Birne hat weiß daß das nicht geht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Keule der Globalisierung auf nationaler Ebene. Wir doofen Schafe helfen mit, unsere regionale Infrastruktur mit aller Lebensqualität zu gunsten einer nur noch ramschigen Arbeitswertschätzung zu liquidieren. Vielleicht sollte wieder viel häufiger die Frage gestellt werden: Was ist mir Deine Arbeit wert?&lt;br /&gt;
Und was bist Du mir als Arbeiter wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch: Was ist mir meine Stadt mit meinen Betrieben und meinen Arbeitsplätzen wert??? Auf jeden Fall mehr wie 10 Euro, die&lt;br /&gt;
sind weil sie zu wenig sind viel zu teuer. Da kann ich auch Gülle statt Salat fressen und mich über meine monitäre Ersparnis freuen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreischt nicht über Gammelfleisch wenn Ihr nur Gammelpreise zahlen wollt. Jammert nicht über fehlende Ausbildungs- und Arbeitsplätze in eurer Stadt, wenn Euch im Alltag diese Läden und Betriebe scheißegal sind. Fordert nicht höhere Löhne wenn Ihr für Arbeit jedes Jahr weniger bezahlen wollt. Fordert nicht soziale Verantwortung und Gemeinwirtschaft und fördert stattdessen mit Eurer gedankenlosen Bequemlichkeit den Kapitalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laßt uns gemeinsam über Bedürfnisse und Wünsche (und auch Preise) reden und viel mehr wird möglich sein!</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>10 Euro ist jetzt zu teuer!!!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-15T21:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/kuenstler-paul-war-da/">
    <title>Künstler Paul war da!</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/kuenstler-paul-war-da/</link>
    <description>Vor kurzem hatte ich einen Termin mit einem jungen Kunststudenten. Er reichte mir seine Hand und stellte sich vor: &quot;Ich bin der Paul&quot;. Das war sofort richtig gut. &quot;Hallo Paul, ich bin der Piet&quot;. Und schon war die Form der Zusammenarbeit geklärt. Paul hatte sich für einen Digitaldrucktermin bei uns angemeldet. Er hatte tolle Schwarzweiß-Fotos künstlerischer Arbeiten seiner mittlerweile hochbetagten Mutter dabei. Um den Ablauf etwas abzukürzen, die Fotos wurden gescannt und dann jeweils 50x auf einem 70 g/qm Recyclingpapier digital in sw gedruckt. Während unsere océ CS650 PRO Digitaldruckmaschine lospolterte, zerknüddelte Paul den ersten Druck immer wieder und immer wieder und zeigte mir dann mit einer ganz bestimmt nicht notwendigen Entschuldigung sein erstes experimentelles Ergebnis. Der Druck war durch das fortwährende Zerknittern wie zu einer Leinwand geworden. TOLL!!! Jetzt hatte ich kreatives Schaffen erlebt und vielleicht erstmalig so wirklich begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er und auch ich waren sehr zufrieden. Künstlerische Kreativität harmonisiert am besten mit einem handwerklich orientierten Betrieb vor Ort. Im Internet gibt es nun mal nur 0-8-15 genormtes von der Stange. Das lebendige Schaffen mit aller damit verbundenen Kommunikation hat richtig Freude gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste Begegnung mit kreativen Menschen, die experimentell agierend neue Dinge schaffen wollen!</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Kunst ist Handwerk!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-10T21:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/geiz-ist-nicht-mehr-geil/">
    <title>Geiz ist nicht mehr geil...</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/geiz-ist-nicht-mehr-geil/</link>
    <description>sondern nun auch noch eine ökologische Katastrophe! Tja Ihr lieben Pseudo-Linke/Ökos/Grüne, jetzt ist es nicht nur geil, fast nix mehr für Eure Drucksachen bei Fliegeralarm und Konsorten zu bezahlen, nein, jetzt nehme ich auch noch deutlich mehr wie gewollt und schmeiße den scheiß Rest (&lt;b&gt;das was zu viel ist!&lt;/b&gt;) einfach weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das ist ja spitze.&lt;/b&gt; Da bestelle ich als aufrechter Öko jetzt auch bei denen meine Broschüren, gedruckt auf Recyclingpapier. Die Jungs von Fliegeralarm sind ja schon fast so was wie politische Weggefährten geworden, die drucken auf Ökopapier... und ganz bestimmt aus Überzeugung und nicht aus schnöden ökonomischen Interessen! Ich sage schon immer: Der Preis heiligt die Mittel und die unterstützen meine politische Arbeit durch diese kleinen Preise. DIE sind Öko! &lt;b&gt;-Billig und ökologisch korrekt-&lt;/b&gt; passt so gut zusammen wie &lt;b&gt;-ALDI und Bioladen-&lt;/b&gt;. Wie DIE das machen können und warum DAS diese miesen Abzockerdruckereien in meiner Stadt angeblich nicht können, will ich und muß ich nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politik war früher, heute sparen wir Knete (und unseren Stadtteil kaputt). Heute frage ich mich als politischer Mensch nicht mehr &lt;b&gt;wieso&lt;/b&gt; die Waren immer billiger werden (&lt;b&gt;wieso können die Preise sinken, wer bezahlt mir denn die Preisdifferenz?&lt;/b&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, &lt;b&gt;liebe Linke Preisfüchse&lt;/b&gt;, zurück zu Wegwerf-Alarm. Wir gehen jetzt mal auf deren Homepage und möchten eine schöne Ökobroschüre drucken lassen, bei den Profis für sowas, wir sind sozusagen fast bei unserer Scenedruckerei, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.K., Format DIN A4, 64 Seiten, Umschlag auf einem mir nicht weiter definierten 170 g/qm Recyclingkarton, der Inhalt auf 80 g/qm. Und wir benötigen 2.800 Exemplare.&lt;b&gt; Aber hallo&lt;/b&gt;, was muß ich da erblicken? Ich kann 2.500 Exeplare (&lt;i&gt;das ist zu&lt;/i&gt; &lt;i&gt;wenig&lt;/i&gt;) oder dann 5.000 Exemplare (&lt;i&gt;das ist viel zu&lt;/i&gt; &lt;i&gt;viel!!!&lt;/i&gt;) bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kosten mich bei meinen Kampffliegerfreunden die 5.000 Stück weniger wie die benötigte Auflage bei meiner bisherigen lokalen Druckerei. Also schmeißt der Öko-Geiz-Fuchs später heimlich in der Nacht den Rest ins Altpapier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mal ganz ehrlich, so läuft es doch.&lt;/b&gt; Zuerst kommt der Selbstbetrug: Wir haben was gespart und auch noch fast doppelt so viel Ware erhalten. Die kriegen wir auch noch locker unters Volk gebracht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und dann kommt Stufe 2,&lt;/b&gt; sozusagen die Ökoschweinerei: War ein bischen viel, ab damit natürlich ins Altpapier, das nenne ich aktives künstlich erzeugtes Recycling!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jetzt sage ich Euch mal was. DAS WAR SCHON ZU UNSEREN KOLLEKTIVZEITEN VOR 20 JAHREN EINE SCHWEINEREI UND IST ES BIS HEUTE GEBLIEBEN!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluß ein kleines Zitat von folgender lesenswerten Seite &lt;a href=&quot;http://www.wald.org/papier/hinterg0.php:&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Fast scheint es, als wüsste niemand mehr, dass zur Papierherstellung die Wälder dieser Erde zerstört werden. Der weltweite Papierverbrauch steigt unaufhaltsam und hat in Deutschland seit 1950 um das siebenfache zugenommen. Heute endet jeder fünfte gefällte Baum weltweit in einer Papiermühle, es werden Ökosysteme zerstört und Monokulturen zur schnellen Holzernte angepflanzt.&lt;br /&gt;
Waldvölker und Bewohner der betroffenen Gebiete verlieren ihr Land und ihre Existenzgrundlage. Mit durchschnittlich ca. 230 kg pro Jahr gehören die Deutschen zu den größten Papierverbrauchern der Erde.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, manchmal lohnt neuerliches Nachdenken mehr wie die ergeizte monitäre Ersparnis!</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Wegwerfen ist auch Recycling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-22T22:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/es-ist-still-geworden/">
    <title>Es ist still geworden...</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/es-ist-still-geworden/</link>
    <description>Ja, da habe ich jetzt seit Weihnachten 2010 keinen Beitrag mehr geschrieben. Warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte keine Lust! Es zehrt manchmal sehr an den Kräften sich gegen die drohende und sich scheinbar unausweichlich einschleichende Bedeutungslosigkeit zu wehren. Sich gegen den Verlust der Wertschätzung des eigenen Berufes zu stemmen, ist anstrengend. Und die manchmal so kleinen Bedeutungserfolge sind nicht nachhaltig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist stiller geworden in unserer Druckerei. Heute hat das so oft nervende Telefon ganz selten geklingelt, unsere Auftragspipeline E-Mail schien versiegt zu sein und selbst diese Spammails mit Penisverlängerungsangeboten und Viagra kommen nicht mehr an. Heute war auch kein Kunde da, es hatte was von einer Isolierstation im Krankenhaus. Wir sind krank und werden gemieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nein, wir sind nicht krank.&lt;/b&gt; Wer glaubt dass im Monatsrythmus die Preise bei steigender Qualität und immer kürzerer Produktionszeiten sinken müssen, &lt;b&gt;der ist krank.&lt;/b&gt; Geiz ist Geil ist der EHEC-Virus unseres sozialen Lebens, der Killer jeder regionalen Wirtschaftskraft. Der ist auch tödlich, da sterben ganze Betriebe dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und was ist auch noch krank?&lt;/b&gt; Das wir vor 10 Jahren bei unseren Kunden noch als preiswert galten und unsere heutigen Preise nur noch 60% der damaligen Preise ausmachen. Alles wird teurer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Quatsch&lt;/b&gt;, nur da wo die kapitalistischen Monopole wüten können, konkurrenzlos, da wird es so richtig teuer. Davor wird es erstmal immer immer billiger damit die lästige Konkurrenz verschwindet. Und dann kann richtig abgezockt werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, jetzt habe ich schon wieder keine Lust mehr, weiter zu schreiben. Warum wohl?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weil ihr mir jetzt ganz schnell wieder eure Druckaufträge schicken werdet. Ich waaarte!!!&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Es ist still geworden...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-05T20:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/leben-in-der-virtualitaet-ist-tatsaechlich-wetterabhaengig/">
    <title>Leben in der Virtualitaet ist tatsächlich WETTERABHÄNGIG</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/leben-in-der-virtualitaet-ist-tatsaechlich-wetterabhaengig/</link>
    <description>Es ist auch hier bei uns im Rheinland, in Düsseldorf richtig Winter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowas kennen wir erst seit 2 - 3 Jahren wieder. Es schneit, es ist sehr winterlich kalt und der Schnee bleibt liegen. Und wenn der Schnee liegen bleibt, bleibe ich eben sitzen. An meinem Schreibtisch, vor meinem Computer. Hier ist es warm, das Altbier ist lecker + kalt, Weihnachten steht vor der Tür und ich gehe nicht vor die selbige. Dieses Jahr werde ich meinen Vorsatz schaffen. Alle Weihnachtsgeschenke und am besten sogar alle Einkäufe für Weihnachten erledige ich von zuhause, im Internet sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da gehe ich nicht irgendwie hin, nein - ich bleibe auf meinem allerwertesten sitzen und DHL, UPS, DPD, TNT (das klingt irgenwie nach Dynamit) und so weiter werden mir heute bestellt spätestens übermorgen an die Haustüre liefern. Tolle Zeit in der wir leben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tja, Arschkarte gezogen.&lt;/b&gt; In den Nachrichten wird über die Auswirkungen des LKW-Fahrverbots wegen der spiegelglatten Straßen berichtet. Diesel wird knapp, weil kein LKW liefern kann und die deutsche Post kann nicht mehr zeitnah wie gewohnt und versprochen alle Päckchen und Pakete liefern. Wegen des Schneefalls haben wohl mehr Menschen wie in den vorherigen Jahren Waren im Internet bestellt. Da bricht die Logistik zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts, ab zum Einzelhändler um die Ecke und Einkaufen, bezahlen und die Ware mitnehmen nach hause. Wetter und Logistikprobleme interessieren mich nicht!!! Ich habe alle Möglichkeiter des Einkaufens zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, träume weiter, das war mal früher so. Dein Einzelhändler, dein Handwerksbetrieb, die sind da gar nicht mehr wo die mal waren. Die sind wahrscheinlich schon pleite, die hast Du &lt;b&gt;Internet-kaputt-bestellt-gekauft&lt;/b&gt;. Jetzt bist Du in der Hand der von Dir viele Jahre gemästeten Monopolisten. Angefangen bei Deinem virtuellen Laden bis hin zu Deinem virtuellen Paketdienst. Erst kleine Preise um die Konkurrenz kaputt zu quetschen und danach Servicewüste und steigende  fette Preise (denke an Strom, Benzin, Gas...). Dumm gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beide interessiert es einen Dreck, ob Du gerne &lt;b&gt;wegen Weihnachten&lt;/b&gt; noch alle Geschenke und Waren&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;auch vor Weihnachten&lt;/b&gt; hättest. Nur so, wegen dem Verteilen unter dem Weihnachtsbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich sind die Betriebe in meiner Siedlung und Nachbarschaft nicht altmodische Nostalgie. Sie sind mein Leben und wahrscheinlich sogar irgend wann mal für mich &lt;b&gt;über&lt;/b&gt;lebenswichtig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Spätestens dann, wenn es wieder schneit und der Paketdienst wegen des einwöchigen LKW-Fahrverbots nicht liefern wird&lt;/b&gt; und sich dieses verdammte Weihnachten schon wieder nicht verschieben läßt.</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Leben in der Virtualität ist Wetterabhängig!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2010-12-21T20:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/sammelbogen-fuer-heilpraktiker/">
    <title>Sammelbogen für Heilpraktiker!</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/sammelbogen-fuer-heilpraktiker/</link>
    <description>Gestern war die erneute Praxiseröffnung einer guten Freundin. Sie ist nach vielen anstrengenden und teuren Fortbildungen Heilpraktikerin geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte leider keine Zeit an diesem Termin. Deshalb ging meine Frau alleine und kam am späten Nachmittag mit einem neuen Praxisflyer nach hause. Den hatten wir diesmal nicht gedruckt, &lt;b&gt;nein&lt;/b&gt; unsere Freundin S. hatte das &lt;b&gt;v-i-e-l billiger&lt;/b&gt; über einen befreundeten Grafiker drucken lassen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, sind wir plötzlich nicht mehr befreundet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V-i-e-l billiger&lt;/b&gt;, so sah auch dieses 0815-Produkt aus, so wie man die von &quot;Fliegeralarm&quot; und wie die so alle merkwürdigerweise heißen, eben bekommt. Sehr gut gedruckt (wir arbeite ja nun mal alle mit der gleichen TOP-TECHNIK) aber auf 0815-Bilderdruckpapier im 0815-Format im Internet (wo ist das eigentlich?) anklickbar. Was nicht anklickbar ist, gibt´s auch nicht.&lt;br /&gt;
Ist das so wie im wirklichen Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte vor einigen Wochen einem meiner Mitarbeiter die Praxis unserer Freundin S. empfohlen und ihm auch erklärt, daß 165,00 &#8364; für die 1-stündige Erstberatung angemessen sind.&lt;cite&gt; Lieber Mitarbeiter, unsere Freundin S. widmet sich dir exclusiv 1 Stunde lang und hat dann auch noch Arbeit danach -mit deinem Fall!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;UND NUN DER SAMMELBOGEN FÜR HEILPRAKTIKER!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich hätte Ihm auch diverse exclusive Foren im Internet anbieten können, da bekommt man für 20,00 &#8364; per E-mail heilpraktische Ratschläge. Das ist billiger als 165,00 &#8364; und bequemer. Das mach ich am späten Abend von zuhause aus! Nix Terminvereinbarung und so was!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch verdient der Betreiber dieses Portals in der Stunde mehr als unsere Freundin S. &lt;i&gt;Wieso?&lt;/i&gt; Weil diese Internetklitschen alle nach dem selben reduzierten Angebotsmodell (sprich Servicewüstenmodell) funktionieren - ähnlich dem Modell des Sammelbogens bei &quot;Fliegeralarm&quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jetzt kommt die (Er)lösung eurer quälenden Fragen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;INTERNET:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
15 Kunden x 20,00 &#8364; x 1 Stunde = 300,00 &#8364; / Stunde&lt;br /&gt;
Gefühlt ist &lt;b&gt;das für mich&lt;/b&gt; als Internet-Heilpraktikerkunde Super-billig. Ergo ist &lt;b&gt;meine Heilpraktikerfreundin S&lt;/b&gt;. Schweine-teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;HEILPRAKTIKERFREUNDIN S.:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1 Kunde (Mitarbeiter) x 165,00 &#8364; x 1 Stunde = 165,00 &#8364; / Stunde.&lt;br /&gt;
Frage: Ist 20,00 &#8364; / Stunde billiger als 165,00 &#8364; / Stunde?&lt;br /&gt;
Antwort: &lt;b&gt;JAAAH, billiger!!!!!&lt;/b&gt; Billig, aber nicht preiswert. &lt;b&gt;Für ein E-mail 20,00 &#8364;!, mann-o-mann-o-frau!!!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wieso Sammelbogen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zurück zum Flyer der Heilpraktikerin S. Ich kann auch 6 Flyer mit identischer Auflage, Papier und immer nur CMYK pro Stück für phantastische 85,00 &#8364; anbieten (das ist so wie die 15 E-mail pro Stunde). 6 Flyer in einem Auftrag zusammen gedruckt! Der ganze Sammelbogen hat dann 510,00 &#8364; gebracht. Der Flyer vollbetreut als Einzelauftrag gedruckt auf hochwertigem dem Thema gerechtwerdenden Papier hätte keine 250,00 &#8364; gekostet, uns&lt;br /&gt;
als Unternehmen also 260,00 &#8364; (510.00 &#8364; - 250,00 &#8364;) weniger eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer zockt ab und wer fällt drauf rein?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die billig liebende Kundin mit dem billigen Papier und dem ziemlich billigen Grafiker, der wohl dann auch für den ziemlich billigen Gesamteindruck des billigen Flyers verantwortlich ist fällt auf Dauer gesehen wohl rein...  aben wer zockt dann ab?</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Sammelbogen für Heilpraktiker</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2010-09-19T19:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/das-druckerkollektiv-kehrt-heim/">
    <title>Das Druckerkollektiv kehrt heim!</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/das-druckerkollektiv-kehrt-heim/</link>
    <description>Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viele Monate sind seit meinem letzten schriftlichen Kontakt vergangen. Warum?? Na wohl deshalb, weil ich diesen Link noch nicht publiziert habe und anscheinend auch niemand (bisher) diesen Link entdeckt hat. Wäre er entdeckt worden, hätte ich einen spitzen Stachel im Hintern gespürt, regelmäßig(er) zu schreiben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnerstag dem 22.04.2010 hatte ich im Betrieb eine Begegnung der besonderen Art. Beate K. (war mal Kollektivistin vor über 20 Jahren) stand plötzlich vor meinem Schreibtisch und sagte: &quot;Du erkennst mich!&quot; &quot;Nö&quot; war meine ehrliche Antwort, &quot;nicht so wirklich, aber irgendwie kommst Du mir bekannt vor&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beate K. war zufällig weil sie im Reisebüro &quot;Explorer&quot; war, nach mehr als 20 Jahren zum ersten mal in die kleine Seitenstraße Luisenstraße eingebogen um doch mal nachzuschauen, ob es das damalige &lt;b&gt;TIAMATdruck Kollektiv&lt;/b&gt; noch gibt. Ich muß sagen, der unerwartete Besuch hat mich sehr sehr gefreut! Ich hatte Beate immer zu Kollektivzeiten sehr geschätzt und das war nun bei Ihrem plötzlichen Besuch nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber frage ich mich doch, welche Nostalgie Beate nach über 20 Jahren getrieben hat! Wir waren immer da!! Wollte Sie sich Gewißheit verschaffen, ob wir trotz ihres damaligen Weggangs (wir nannten uns damals was die Personalfluktuation anbetraf &quot;&lt;b&gt;Durchlauferhitzer für die autonome Scene&lt;/b&gt;&quot;) überlebt hatten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin, Beate war von den &quot;Damaligen&quot; die Erste und bisher auch Einzige, die den Mut oder vielleicht auch die Neugierde gefaßt hatte, zum historischen Platz ihres &lt;i&gt;&lt;b&gt;ersten Kollektivs &lt;i&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Beate, verstehe mich bitte nicht falsch. Dein Besuch hat mich sehr gefreut und ich habe an diesem Tag noch lange an die &quot;guten alten Zeiten?&quot; zurückgedacht. Es würde mich sehr freuen, dich nun häufiger sehen und sprechen zu dürfen!!!</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Das Druckerkollektiv kehrt heim!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-27T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/am-freitag-frueher-nachmittag/">
    <title>Am Freitag, früher Nachmittag...</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/am-freitag-frueher-nachmittag/</link>
    <description>Es war Freitag, der 13.11.2009! (und wir alle sind nicht abergläubig!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam eine junge Dame in unsere Druckerei und zu mir an meinen Schreibtisch. &quot;Guten Tag, ich brauche ganz dringend heute noch 150 &lt;b&gt;Drucke!&lt;/b&gt; in Farbe&quot; Ich habe mir die Datei angeschaut und aus einem mittlerweile untrüglichen Gefühl heraus sofort gesagt, ich müsse Ihr den Offsetdruckpreis noch nennen, und... der Termin ist zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Ihr den schon nach unten geschraubten Preis für den von ihr beabsichtigten Auftrag in einer OFFSETDRUCKEREI nannte, diese Art des Handwerkbetriebs hatte sie mit dem Eintritt erwählt und nicht einen in Uninähe liegenden Copyshop, lehnte sie sich über meinen Schreibtisch zu mir hin und hielt mir ihre Ohrmuschel wie bei einem Höhrfehler mit den kargen Worten entgegen: &quot;Wie bittäähhh??&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihr dann die Adresse eines arabischen Kollegen genannt, der von uns aus gut zu Fuß erreichbar ist und über digitale Drucksysteme produziert. Und habe mich sehr gewundert, was diese junge Dame eigentlich bei uns wollte. Wollte sie mich für meine berufliche antiquierte Qualifikation demütigen und mir klarmachen, das meine über 30-jährige Berufserfahrung bei ihr nur noch 5 &#8364; die Stunde wert sind? Vielen Dank, diese scheiße Erfahrung wünsche ich von ganzem Herzen auch dieser Dame!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam mit einem ähnlichen Auftrag ein jungen Migrant aus der ehemaligen UDSSR, der wußte das ich diesen Auftrag nicht zu den Preisen eines Copyshops machen kann. Aber wir sollten es machen, &quot;weil Sie nicht teuer sind und auch sehr nett sind&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen vielen Dank, mein menschlicher Freund!</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Kundenkontakt der besonderen Art...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T23:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/gott-gruesst-die-kunst/">
    <title>Unsere Goldmedaille, weg is´ se!</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/gott-gruesst-die-kunst/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Gott grüßt die Kunst&quot;&lt;/b&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist für alle der Geheimnisse der schwarzen Kunst unwissenden der sogenannte historische Druckergruß! Auf unseren älteren Heidelberger Druckmaschinen gab es eine ziemlich größe goldfarbene  runde Plakette mit diesem inhaltlich wunderschönen Gruß der &quot;schwarzen Zunft&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was sollte damit ausgedrückt werden?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau den &lt;b&gt;entscheidenden&lt;/b&gt; Unterschied zwischen einem meßtechnisch einwandfreiem genormten Druckergebnis wie Sie es im Internet &quot;gottseidank&quot; erhalten können oder/und der zusätzlichen fachlichen ja &lt;i&gt;künstlerischen&lt;/i&gt; Kompetenz des druckenden Handwerkers = Künstlers, der kreativ an und mit jeder Drucksache arbeitet und dafür schafft, das ästhetischste Druckergebnis auf dem schwierigsten Material zu erkünstlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Kunst und regionales besuch- und beobachtbares Handwerk. Das andere im Internet ist Lidl oder Aldi im Bezug auf die vielen hundert verschiedenen Papiere, verschieden in Färbung, Oberfläche, Gewicht und Haptik. Gott braucht da nicht mehr die Kunst zu grüßen, wo es keine Kunst mehr ist auf zwei Sorten Papier und jeweils 5 Grammaturen immer nur 4-C zu drucken. Wie bei Ihrer Bestellung im Internet die Subjektivität der Kommunikation verloren geht, so sind die armen Kollegen an den Maschinen in diesen Betrieben nicht mehr - &lt;i&gt;auch&lt;/i&gt; - Künstler, sondern nur noch Meßtechniker und Maschinenführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und warum das alles?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wenn es Ihnen mal nicht so gefällt, was da geliefert wurde...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
messtechnisch beweisbar alles genormt, wenn auch visuell Sch....!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und auf unseren neuen Heidelberger Druckmaschinen ist wohl kein Platz mehr für diese wunderschöne inhaltsgeladene Plakette. Da gibt es die nicht mehr. Oder hat unser Druckmaschinenhersteller nur auf die neue virtuelle Printkultur im Internet reagiert und das weggelassen, was nicht mehr gewünscht ist???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mein (damals kunstgrüßender) Gott, das wäre ja wirklich schrecklich!!!&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    <dc:subject>Gott grüßt die Kunst</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T21:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://computerleben.twoday.net/stories/wer-bin-ich-denn/">
    <title>Wer bin ich denn?</title>
    <link>http://computerleben.twoday.net/stories/wer-bin-ich-denn/</link>
    <description>&lt;b&gt;J&lt;b&gt;a, wer bin ich......(denn)?&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich arbeite seit 28 Jahren in einer Druckerei, &lt;b&gt;bin wieder zum Chef &lt;/b&gt;&lt;b&gt;geworden!&lt;/b&gt; Jaja, da klingt merkwürdig. Was war der Kerl denn vorher wenn nicht der Chef (der Arsch)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Moment!&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gründete ich mit meiner damaligen Freundin aus politischen Notwendigkeiten eine linke Druckerei. Ganz kurz erzählt fingen wir zu zweit an, wurden immer mehr Menschen, wandelten uns zu einem selbstverwalteten Druckereikollektiv mit hohem politischen Anspruch und politischer Kompetenz in Düsseldorf um und lösten uns 10 Jahre später wieder auf. Die Kollektivisten wollten lieber wieder abhängig beschäftigt sein und irgend wer mußte  ja der die Abhängigkeit bietende sein, keiner wollte und ICH...auch nicht!!! Trotzdem, ich hab´s gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!981 war ich 21 Jahre alt und zumindest vom Alter her hip. Meine politische Vorstellung einer menschenwürdigeren und milderen Gesellschaft waren schon deshalb Scenekonform, weil ich jung und jenseits der berüchtigten 30 Jahre alt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bin ich 49 Jahre alt, ein größerer Teil meiner Haare ist ausgefallen (drum rasiere ich mir schon seit Jahren die Glatze ganz kurz) und der rest hat Farbe verloren und ist ätzend graualt geworden. Grau ist keine wirkliche Farbe sondern irgendwas Prozent von Schwarz oder eben bei mir von Braun. Und weil die Haarlänge und Haarfülle und auch die Haarfarbe futsch sind dokumentiere ich durch mein Sein der linken politischen Scene, daß ich nicht mehr hip sein kann. Ich habe Federn gelassen (äußerlich) und da muß zwangsläufig auch ideologisch ne´Menge flöten gegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ganz grob wird es gedanklich darum in diesem Blog gehen. Um einen schleichenden unverschuldeten Verlust des wirklichen fleischlichen Lebens zugunsten eines virtuellen Voyeurismus vor dem heimischen (zumeist nächtlichen) Computer. Und das als mal was ganz neues und spannendes. Die Sicht auf den gedankenlos provozierten Zerfall unserer regionalen! Berufsstätten und mein bloggender gnadenloser Kampf dagegen. Laßt uns gemeinsam die armselige rein virtuelle Sinnlichkeit wieder durch alle menschlichen Sinne besiegen!!! Und dazu schreibe ich nun nur schon mal ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ihr lieben im und durch und über das Internet drucken lassenden ehemaligen und ganz bestimmt bald auch wieder zukünftigen alten Kunden:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Papierauswahl im Internet zwischen matt-glänzend- oder Naturpapier sind drei Sortengruppen, die Ihr bestimmt ganz geil virtuell in eurer Erinnerung fühlen und dann natürlich auch für euren nächsten Druckauftrag auswählen könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Warum?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Weil euch diese beschissenen überteuerten Handwerksbetriebe in eurer (&lt;i&gt;noch&lt;/i&gt;) Nachbarschaft (&lt;i&gt;bald sind die ja mangels&lt;/i&gt; &lt;i&gt;Aufträge Gott-sei-Dank weg&lt;/i&gt; und dann kehrt wieder Ruhe ein, &lt;b&gt;&lt;i&gt;das elende geratter der alten Maschinen, die elende Rennerei &lt;/i&gt;&lt;i&gt;dieser antiquierten Druckermumien&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;) damals zu altmodischen Hingehzeiten mal diese Papiere haben anfassen lassen, diese Idioten!&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hatten da doch tatsächlich was gefaselt von 30 Papiermusterbüchern und ob ich da mal Schauen und Fühlen wolle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;b&gt;WIE IM MITTELALTER, ARSCH HOCH, FINGER AUSEINANDER, FÜÜÜHLEN???&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>losdann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 losdann</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-25T23:09:00Z</dc:date>
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